bhyve:anwendung
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bhyve Anwendung
In bhyve Management wird die Verwaltung von VMs mit dem vm Tool beschrieben. Hier geht es darum bhyve ohne dem vm Tool zu verwenden.
FreeBSD Gast
Um einen neuen Gast zu erstellen, sind einige extra Schritt notwendig.
- Anlegen der Datei, die als Festplatte verwendet werden soll.
truncate -s 64G /var/vm/bsd1vm/disk0.img
- Anlegen des tap-Interfaces, dass als Backend für die Netzwerkschnittstelle verwendet werden soll.
ifconfig tap0 create
- Boot ROM starten, die das Gast-OS laden kann. Bei einem FreeBSD-Gast geht das mit bhyveload.
/usr/sbin/bhyveload -m 2G -d /var/vm/bsd1vm/disk0.img -c /dev/nmdm-bsd1vm.1A bsd1vm
- VM mit bhyve starten.
/usr/sbin/bhyve -c 4 -m 2G -A -H -P -s 0:0,hostbridge -s 1:0,virtio-net,tap0 -s 2:0,virtio-blk,/var/vm/bsd1vm/disk0.img -s 31,lpc -l com1,/dev/nmdm-bsd1vm.1B -D bsd1vm
Bei dem bhyve Kommando gibt es zahlreiche Optionen.
- -c gibt an wie viele CPU-Cores der VM zur Verügung gestellt werden.
- -m gibt die Größe des Arbeitsspeichers an. Muss wahrscheinlich zu dem passen, was man bei bhyveload angegeben hat.
- -A
- -H Sorgt dafür, dass die CPU des Hosts nicht genutzt wird, wenn die VM die CPU gerade nicht nutzt. Nur anwendbar für amd64 Plattform.
- -P Nur anwendbar für amd64 Plattform.
- -s Erstellt virtualle PCI Devices. Angegeben wird pcislot[:function],emulation[,conf]. In dem Beispiel wird eine hostbridge, eine virtio-net Netzwerkschnittstelle mit tap0 als Backend, ein virtio-blk Festplatte mit /var/vm/bsd1vm/disk0.img als Datai und eine LPC PCI-ISA bridge mit COM1, COM2, COM3 und COM4. Falls das Betriebssystem noch installiert werden muss, dann kann
-s 3,ahci-cd,/path/to/uefi-OS-install.iso
hinzugefügt werden. Weitere Details enthält die man-Page: https://man.freebsd.org/cgi/man.cgi?query=bhyve
- -l Verbindet COM1 in der VM mit /dev/nmdm-bsd1vm.1B auf dem Host.
- -D Zerstört die VM, wenn sie sich ausschaltet.
Nachdem erst bhyveload und dann bhyve gestartet wurden, erhält man Zugriff auf die Konsole über die /dev/nmdm-bsd1vm*. Zugriff auf die Ausgabe des Bootloaders:
sudo cu -s 115200 -l /dev/nmdm-bsd1vm.1B
Zugriff auf die Ausgabe der VM nach dem Bootloader:
sudo cu -s 115200 -l /dev/nmdm-bsd1vm.1A
Sollte sich die VM nicht einmal nicht richtig ausschalten, kann nachgeholfen werden mit:
bhyvectl --vm=bsd1vm --destroy
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